
Wie werden Kennzahlen im medizinischen Alltag zu einem echten Steuerungsinstrument – und bleiben nicht bloß Reporting?
Genau diese Frage bringt Andrea Greiner in das Online-Seminar zum MVZ-Navigator ein.
Als Healthcare Managerin und Prokuristin für die MVZ bei Martha-Maria verantwortet sie 12 MVZ-Standorte in Nürnberg und München. Leistungscontrolling, KPI-Steuerung und Prozessoptimierung gehören damit unmittelbar zu ihrem Arbeitsalltag. Durch ihre bisherigen Managementfunktionen verfügt sie zugleich über langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von Medizin, Management und Betriebswirtschaft. Eingefügtes Markdown
Im Seminar geht es deshalb nicht nur um Zahlen, sondern um die entscheidende Frage: Welche Informationen benötigen Verantwortliche, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und ambulante Strukturen aktiv zu steuern?
Der MVZ-Navigator soll genau hier ansetzen: Transparenz schaffen, Entwicklungen sichtbar machen und eine belastbare Grundlage für operative und strategische Entscheidungen liefern.
Freuen Sie sich auf die Praxisperspektive von Andrea Greiner und den Austausch darüber, wie modernes Leistungscontrolling im MVZ funktionieren kann.
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Mehr über das Online-Seminar zum MVZ-Navigator
Der ambulante Bereich gewinnt für Krankenhäuser und Gesundheitsunternehmen zunehmend an strategischer Bedeutung. Gleichzeitig stellt seine wirtschaftliche Steuerung Verantwortliche vor besondere Herausforderungen: Leistungs- und Abrechnungsstrukturen unterscheiden sich je nach Fachrichtung und Region, relevante Abrechnungsinformationen stehen zum Teil erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung zur Verfügung und eine belastbare Zuordnung von Leistungen, Erlösen und Auslastung ist nicht immer ohne Weiteres möglich. Die Helmsauer Gruppe verweist beispielsweise darauf, dass die Abrechnung erbrachter Leistungen durch die Kassenärztlichen Vereinigungen teilweise erst mit rund einem halben Jahr Verzögerung erfolgt. Für eine zeitnahe operative Steuerung ist das oftmals zu spät.
Wie lässt sich im ambulanten Bereich Transparenz schaffen, bevor aus Abrechnungsdaten lediglich ein Blick in die Vergangenheit wird?
Genau diesem Thema widmet sich das Online-Seminar
„Leistungscontrolling im ambulanten Bereich“
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20. Oktober 2026 | 15:30–17:30 Uhr | Online
Im Mittelpunkt stehen konkrete Fragestellungen aus dem Management von MVZ-Strukturen und Ambulanzen. Unter anderem geht es darum,
- wie sich das Leistungsgeschehen von MVZ-Praxen und Ambulanzen systematisch analysieren und steuern lässt,
- wie die tatsächliche Auslastung einzelner Praxen und Leistungserbringer transparent gemacht werden kann,
- welche Grundlage ein leistungsbezogener Wirtschaftsplan benötigt,
- wie transparente Modelle für Erlösbeteiligungen von Ärztinnen und Ärzten gestaltet werden können,
- wie Akzeptanz und Verständnis für ein datenbasiertes Leistungscontrolling bei den beteiligten Ärztinnen und Ärzten geschaffen werden können und
- welche Möglichkeiten perspektivisch durch KI-gestützte Lösungen bei der Bearbeitung und Analyse von Honorarbescheiden entstehen können.
Erhalten Sie einen Einblick mit dem Navigator-Film: hier ansehen
Von Daten zu belastbaren Steuerungsinformationen
Gerade im ambulanten Bereich reicht es nicht aus, allein auf den späteren Honorarbescheid zu schauen. Entscheidend ist vielmehr, relevante Leistungsinformationen frühzeitig zusammenzuführen und in einen Kontext zu setzen: Welche Leistungen wurden erbracht? Welche Erlöse stehen ihnen gegenüber? Wie entwickelt sich die Auslastung? Wo bestehen Abweichungen zwischen Planung und Realität? Und wie lassen sich Unterschiede zwischen Standorten, Fachrichtungen oder einzelnen Leistungserbringern nachvollziehbar bewerten?
Ein strukturiertes Leistungscontrolling kann damit eine gemeinsame Informationsbasis für Geschäftsführung, MVZ-Leitung, Controlling und ärztliche Verantwortliche schaffen. Es unterstützt nicht nur die wirtschaftliche Analyse, sondern auch den fachlichen Dialog über Kapazitäten, Leistungsentwicklung und zukünftige Steuerungsentscheidungen.
Die Helmsauer Gruppe: Erfahrung an der Schnittstelle von Abrechnung, Beratung und digitalem Controlling
Die Helmsauer Gruppe begleitet Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Versorgungszentren und Krankenhäuser unter anderem in den Bereichen Abrechnung, betriebswirtschaftliche Beratung, IT-Lösungen und Bildungsangebote. Nach eigenen Angaben betreut die Unternehmensgruppe rund 15.500 Ärztinnen und Ärzte, MVZ und Krankenhäuser bei Themen wie Privatliquidation, Selektivverträgen und Hybrid-DRG.
Mit dem MVZ-Navigator bietet die Helmsauer Gruppe zudem eine webbasierte Lösung für das Leistungs- und Finanzcontrolling in MVZ und Berufsausübungsgemeinschaften. Die Plattform führt leistungs-, finanz- und kennzahlenbasierte Informationen zusammen und ermöglicht unter anderem Analysen von Abrechnungsleistungen sowie Benchmark-Vergleiche. Abgebildet werden können beispielsweise EBM, GOÄ, UV-GOÄ, IGeL, ASV, Selektivverträge und Hybrid-DRG.
Das Online-Seminar bietet damit die Gelegenheit, die Herausforderungen des ambulanten Leistungscontrollings nicht abstrakt, sondern anhand konkreter Steuerungsfragen zu diskutieren.
Für wen ist das Seminar interessant?
Besonders relevant ist die Veranstaltung für Verantwortliche aus
Geschäftsführung und kaufmännischer Leitung, MVZ- und Ambulanzmanagement, Medizin- und Unternehmenscontrolling sowie Leistungsmanagement, Abrechnung und Digitalisierung, die ambulante Strukturen wirtschaftlich transparenter gestalten und Steuerungsinformationen früher verfügbar machen möchten.
Dabei geht es nicht allein um ein weiteres Reporting-Instrument. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus vorhandenen Leistungs- und Abrechnungsdaten Informationen entstehen, die im operativen und strategischen Management tatsächlich genutzt werden können.
Interesse geweckt?
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am Online-Seminar und auf einen praxisorientierten fachlichen Austausch.
Zur Anmeldung: